Sachgebiet: Judaika
Händler: Büchersuchdienst Theologica

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Händler: Büchersuchdienst Theologica
Autor: Graupe, Heinz Mosche
Titel: Die Entstehung des modernen Judentums. Geistesgeschichte d. dt. Juden 1650 - 1942. 2., rev. u. erw. Aufl.
Verlag: Hamburg : Buske 1977.
Beschreibung: 380 Seiten; 23 cm Pp.
Sehr guter Zustand. Wenige Bleistiftanstreichungen. 3871182605
ISBN/ISSN: 3871182605
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Autor: Benzinger, I.
Titel: Grundriss der Theologischen Wissenschaften. Hebräische Archäologie. 2. Auflage
Verlag: Tübingen, J.C.B.Mohr (Paul Siebeck) 1907.
Beschreibung: 253 Abbildungen im Text+1 Plan von Jerusalem Gr.-8°, Leinen,
Einband mit deutlichen Gebrauchs- und Lagerspuren : gerne senden wir Ihnen weitere Fotos und Informationen : der Gesamteindruck dieses Buches ist >>> GEBRAUCHT : GUT <<<
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Autor: Taine, Paul
Titel: Lazarus, komm heraus! Die Geschichte eines jüdischen Mannes, der zur ehre Gottes vom Tode auferweckt wurde von Paul Taine : zweite Auflage :
Verlag: Baden-Baden : Feigenbaum Verlag : 1962.
Beschreibung: 108 Seiten : Kl.-8 Octav : 18,0 cm : Softcover :
Christlicher Zionismus Als Christlichen Zionismus beschreibt man die vor allem im evangelikalen Christentum verbreitete Ansicht, dass Christen den Staat Israel aus theologischen Gründen unterstützen müssen. Geschichte und Herkunft [Bearbeiten]Ideengeschichtlich lässt sich der christliche Zionismus aus den protestantischen Schwesterbewegungen Puritanismus und Pietismus ableiten, der zu einem zunehmenden Engagement in der Judenmission führte. In England waren die philosemitischen Strömungen stärker als in Deutschland, namentlich in einer Bewegung, die seit dem frühen 19. Jahrhundert als evangelical bezeichnet wird, woraus sich das neuere deutsche Wort evangelikal entwickelte. Der eigentliche christliche Zionismus begann mit dem Entstehen des von Theodor Herzl vorangetriebenen politischen Zionismus und Herzls Bestreben, aus strategischen Gründen Nicht-Juden zur Unterstützung seiner Idee heranzuziehen: ?Leider ist es so, daß die Angaben eines arischen Barons die upper Jews stärker beeinflussen, als was immer unsereiner sagen könnte.?[1] Als Geburtsjahr kann 1896 gelten, als der anglikanische Pfarrer William Hechler als Chaplain an der britischen Botschaft in Wien wirkte, Herzls Judenstaat las und sich daraufhin dem jüdischen Zionistenführer als Gehilfen anbot. Auch bei Hechler erkennt man, dass es pragmatische Gründe waren, warum sich der Zionismus auf seine christlichen Bewunderer einließ. So schrieb Herzl über den anglikanischen Botschaftsgeistlichen, dass er ?ein feines Instrument für meinen Zweck? sei (a.a.O., S. 313). In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Großbritannien das Land mit dem größten Anteil an christlichen Zionisten, wurde dann aber in diesem Rang von den USA abgelöst. Heute fungieren die christlichen Zionisten unter den Evangelikalen in den USA als eine starke Lobby zugunsten des Staates Israel und nehmen als solche Einfluss auf die Außenpolitik Washingtons. Der jüdische Zionismus fand um 1900 nicht nur Unterstützung unter den Evangelikalen, sondern auch unter Angehörigen eines eher liberalen Christentums, gerade in Deutschland und Österreich. So verstand sich der liberale Protestant Hermann Maas, der 1903 am 6. Zionistenkongress teilnahm, als ein (christlicher) Zionist. Auch der mit dem Sozialismus sympathisierende Theologe Friedrich-Wilhelm Marquardt, ein Pionier des christlich-jüdischen Dialogs, versuchte zeitlebens den politischen Zionismus auch im Rahmen einer christlichen Theologie zu bejahen. Für christlich-liberale oder linke Unterstützer des Zionismus und des Staates Israel wird heute allerdings nicht der Ausdruck ?christlicher Zionismus? verwendet. Heute gilt: Alle christlichen Zionisten sind Evangelikale, aber bei weitem nicht alle Evangelikale sind christliche Zionisten, vor allem in Mitteleuropa nicht. Blick vom Ölberg auf das heutige JerusalemDie recht kleine Bewegung des christlichen Zionismus unterschied sich seit ihrer Entstehung von den übrigen apokalyptischen Lehren pietistischer Couleur (z.B. im Rahmen der im 19. Jahrhundert aufkommenden Württembergischen Tempelgesellschaft oder der Gemeinschaftsbewegung) durch ihren klaren Philosemitismus, während die anderen Endzeitchristen mehr vom traditionellen christlichen Antijudaismus geprägt waren. Dies änderte sich erst in der Zeit nach der Staatsgründung Israels, mehr noch im Zuge des Sechstagekrieges 1967, als der christliche Zionismus mehr und mehr evangelikale Christen für sich gewinnen konnte. Die neue Attraktivität des christlichen Zionismus kann auf rationaler Basis damit erklärt werden, dass dessen religiöse Deutung verschiedene innerevangelikale, aber auch allgemein-politische Bedürfnisse befriedigte: Die Bibel wird in allen ihren Teilen wörtlich interpretiert. Die Beschäftigung mit der biblischen Prophetie gibt dem christlichen Zionisten das Gefühl, Einblicke in die göttlichen Geheimnisse zu erhalten und mehr zu wissen als die säkularen Zeitgenossen. Die israelische Staatsgründung als Erfüllung biblischer Verheißungen lässt angesichts der üblichen Glaubensskepsis die Bibel als wahr erscheinen, fungiert somit als eine Art Gottesbeweis. Der christliche Zionismus stellt einen evangelikalen Versuch der Vergangenheitsbewältigung dar, indem anstelle des bisherigen Antijudaismus eine projüdische und proisraelische Haltung tritt. Spätestens seit den 70er Jahren ist der christlich-zionistische Endzeitglaube Teil der allgemeinen Untergangsängste in den westlichen Gesellschaften: Umweltkatastrophe, Dritter Weltkrieg usw. Lehre [Bearbeiten]Hechlers Theologie entspricht in ihren Grundzügen bis heute der Lehre der christlichen Zionisten: Die alttestamentliche Verheißung, dass die Juden am Ende der Zeiten nach Palästina zurückkehren würden, erfülle sich gerade jetzt. Deshalb sei es die Pflicht der Christen, die Juden bei der Ansiedlung in Palästina zu unterstützen. Christlicher Zionismus und der starke Glaube an die Endzeit bilden in der Regel zwei Seiten einer Medaille. Die Gründung des Staates Israel 1948 wird hier als das bedeutendste Zeichen der Endzeit gesehen, als ein Hinweis darauf, dass Jesus Christus als der jüdische wie christliche Messias bald (wieder)komme. Nach der christlich-zionistischen Endzeitlehre, die sich aus dem traditionellen Chiliasmus und dem Dispensationalismus des 19. Jahrhunderts entwickelt hat, werde es am Ende der Zeiten zur gewaltigen Völkerschlacht in Armageddon (= Megiddo) kommen. Die Nationen, die versucht haben, den Staat Israel auszulöschen, würden durch den nun auf dem Ölberg in Jerusalem wiederkommenden Jesus Christus zurückgeschlagen. Weil hier die Juden Jesus als ihren politischen Befreier erlebten, würden sie ihn kollektiv als ihren eigenen Messias anerkennen. Nun beginne das Tausendjährige Reich (= Millennium), in dem Jesus Christus als neuer jüdischer König über die Erde herrsche. Dieses Endzeitszenario erklärt, warum christliche Zionisten die Nahostgeschehnisse beobachten und jede israelfeindliche Äußerung eines arabischen oder islamischen Präsidenten kritisch beurteilen. Lieblingspflanze der christl. Zionisten: Der Feigenbaum : Die Geschichtstheologie des christlichen Zionismus beruht auf zahlreichen Bibelstellen des Alten und Neuen Testaments, die nach einer spezifischen Art und Weise miteinander kombiniert werden und nach gewissen Analogien mit aktuellen politischen Ereignissen in Verbindung gebracht werden. (quelle: wikipedia) gerne senden wir Ihnen weitere Fotos und Informationen : der Gesamteindruck dieses Buches ist >>> GEBRAUCHT : SEHR GUT <<<
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Autor: Taine, Paul
Titel: Sehet den Feigenbaum (Lukas 21,29) : Nachrichten über das Werk Gottes unter Seinem Volk. Israel - Gottes Volk und Zeichen der Zeit. In diesem Heft: Grußwort von Paul Taine : Die Größe der Liebe Gottes von Rev. R.M. Leghorn : Der Kibbuz ändert sein Au
Verlag: Feigenbaum-Verlag : Baden-Baden : 1968.
Beschreibung: 16 Seiten : 8°, Broschiert :
Feigenbaum e.V., Vereinsregister 2780, Bremen, Gründer: Paul Taine (1903-1987). // Zielsetzung des Feigenbaum e.V. : 1. Auf die Stellung Israels im Heilsplan gotte hinzuweisen und dem jüdischen Volk die Liebe Gottes als Christen nahezubringen (Röm. 11,11) 2. Dem Judenhaß entgegenzuwirken, wo immer es möglich ist (Röm. 11,28) 3. Das gegenseitige Verständnis zwischen Juden und Nichtjuden zu fördern und die heute herrschenden Mißverständnisse anhand der Heiligen Schrift zu beseitigen (Kol. 3,11) 4. Überkonfessioneller Dienst mit dieser Botschaft (John. 10,16b)
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Autor: Taine, Paul
Titel: Sehet den Feigenbaum (Lukas 21,29) : Nachrichten über das Werk Gottes unter Seinem Volk. Israel - Gottes Volk und Zeichen der Zeit. In diesem Heft: Grußwort von Paul Taine : Die wahre Quelle der Hilfe von Rev. R.M. Leghorn : Ist die Kirche das Israel
Verlag: Feigenbaum-Verlag : Baden-Baden : 1969.
Beschreibung: 16 Seiten : 8°, Broschiert :
Feigenbaum e.V., Vereinsregister 2780, Bremen, Gründer: Paul Taine (1903-1987). // Zielsetzung des Feigenbaum e.V. : 1. Auf die Stellung Israels im Heilsplan gotte hinzuweisen und dem jüdischen Volk die Liebe Gottes als Christen nahezubringen (Röm. 11,11) 2. Dem Judenhaß entgegenzuwirken, wo immer es möglich ist (Röm. 11,28) 3. Das gegenseitige Verständnis zwischen Juden und Nichtjuden zu fördern und die heute herrschenden Mißverständnisse anhand der Heiligen Schrift zu beseitigen (Kol. 3,11) 4. Überkonfessioneller Dienst mit dieser Botschaft (John. 10,16b)
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Autor: Cohen, Hermann
Titel: Religion der Vernunft aus den Quellen des Judentums : eine jüdische Religionsphilosophie : nach dem Manuskript des Verfassers neu durchgearbeitet und mit einem Nachwort versehen von Bruno Strauss : keine Angaben zur Auflage :
Verlag: Wiesbaden : Fourier Verlag : 1978.
Beschreibung: 629 S. ; 22 cm : 8 Octav : Leinen mit originalem Schutzumschlag :
gerne senden wir Ihnen weitere Fotos und Informationen : der Gesamteindruck dieses Buches ist >>> GEBRAUCHT : SEHR GUT <<< 392169518X
ISBN/ISSN: 392169518X
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Autor: Ben-Chorin, Schalom
Titel: Die Tafeln des Bundes : das Zehnwort vom Sinai von Schalom Ben-Chorin : erste Auflage :
Verlag: Tübingen : J.C.B. Mohr (Paul Siebeck) : 1979.
Beschreibung: 191 Seiten : 8 Octav : 19,0 cm : Leinen mit originalem Schutzumschlag :
gerne senden wir Ihnen weitere Fotos und Informationen : der Gesamteindruck dieses Buches ist >>> GEBRAUCHT : SEHR GUT <<< 3161413326
ISBN/ISSN: 3161413326
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Autor: Taine, Paul
Titel: Sehet den Feigenbaum (Lukas 21,29) : Nachrichten über das Werk Gottes unter Seinem Volk. Israel - Gottes Volk und Zeichen der Zeit. In diesem Heft: Hans Joachim Gast: Gebestanliegen / Wilfried Bullinger: Die Wüste wird grünen! ; Vor 50 Jahren in Isra
Verlag: Feigenbaum e.V., Tubizer Str. 20, 70825 Korntal-Münchingen.
Beschreibung: 8°, Broschiert.
Feigenbaum e.V., Vereinsregister 2780, Bremen, Gründer: Paul Taine (1903-1987). // Zielsetzung des Feigenbaum e.V. : 1. Auf die Stellung Israels im Heilsplan gotte hinzuweisen und dem jüdischen Volk die Liebe Gottes als Christen nahezubringen (Röm. 11,11) 2. Dem Judenhaß entgegenzuwirken, wo immer es möglich ist (Röm. 11,28) 3. Das gegenseitige Verständnis zwischen Juden und Nichtjuden zu fördern und die heute herrschenden Mißverständnisse anhand der Heiligen Schrift zu beseitigen (Kol. 3,11) 4. Überkonfessioneller Dienst mit dieser Botschaft (John. 10,16b)
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#32645

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Autor: Taine, Paul
Titel: Sehet den Feigenbaum (Lukas 21,29) : Nachrichten über das Werk Gottes unter Seinem Volk. Israel - Gottes Volk und Zeichen der Zeit. In diesem Heft: Miriam Taine: Gebetsanliegen / Hermann Halpern: Konzentrationslager überlebt / Paul Taine: Tue das, so
Verlag: Feigenbaum e.V., Tubizer Str. 20, 70825 Korntal-Münchingen.
Beschreibung: 8°, Broschiert.
Feigenbaum e.V., Vereinsregister 2780, Bremen, Gründer: Paul Taine (1903-1987). // Zielsetzung des Feigenbaum e.V. : 1. Auf die Stellung Israels im Heilsplan gotte hinzuweisen und dem jüdischen Volk die Liebe Gottes als Christen nahezubringen (Röm. 11,11) 2. Dem Judenhaß entgegenzuwirken, wo immer es möglich ist (Röm. 11,28) 3. Das gegenseitige Verständnis zwischen Juden und Nichtjuden zu fördern und die heute herrschenden Mißverständnisse anhand der Heiligen Schrift zu beseitigen (Kol. 3,11) 4. Überkonfessioneller Dienst mit dieser Botschaft (John. 10,16b)
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Autor: Taine, Paul
Titel: Lazarus, komm heraus! Die Geschichte eines jüdischen Mannes, der zur ehre Gottes vom Tode auferweckt wurde von Paul Taine : dritte Auflage :
Verlag: Baden-Baden : Feigenbaum Verlag : ohne Angaben zum Erscheingungsjahr dieser Ausgabe :.
Beschreibung: 108 Seiten : Kl.-8 Octav : 18,0 cm : Softcover :
Christlicher Zionismus Als Christlichen Zionismus beschreibt man die vor allem im evangelikalen Christentum verbreitete Ansicht, dass Christen den Staat Israel aus theologischen Gründen unterstützen müssen. Geschichte und Herkunft [Bearbeiten]Ideengeschichtlich lässt sich der christliche Zionismus aus den protestantischen Schwesterbewegungen Puritanismus und Pietismus ableiten, der zu einem zunehmenden Engagement in der Judenmission führte. In England waren die philosemitischen Strömungen stärker als in Deutschland, namentlich in einer Bewegung, die seit dem frühen 19. Jahrhundert als evangelical bezeichnet wird, woraus sich das neuere deutsche Wort evangelikal entwickelte. Der eigentliche christliche Zionismus begann mit dem Entstehen des von Theodor Herzl vorangetriebenen politischen Zionismus und Herzls Bestreben, aus strategischen Gründen Nicht-Juden zur Unterstützung seiner Idee heranzuziehen: ?Leider ist es so, daß die Angaben eines arischen Barons die upper Jews stärker beeinflussen, als was immer unsereiner sagen könnte.?[1] Als Geburtsjahr kann 1896 gelten, als der anglikanische Pfarrer William Hechler als Chaplain an der britischen Botschaft in Wien wirkte, Herzls Judenstaat las und sich daraufhin dem jüdischen Zionistenführer als Gehilfen anbot. Auch bei Hechler erkennt man, dass es pragmatische Gründe waren, warum sich der Zionismus auf seine christlichen Bewunderer einließ. So schrieb Herzl über den anglikanischen Botschaftsgeistlichen, dass er ?ein feines Instrument für meinen Zweck? sei (a.a.O., S. 313). In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Großbritannien das Land mit dem größten Anteil an christlichen Zionisten, wurde dann aber in diesem Rang von den USA abgelöst. Heute fungieren die christlichen Zionisten unter den Evangelikalen in den USA als eine starke Lobby zugunsten des Staates Israel und nehmen als solche Einfluss auf die Außenpolitik Washingtons. Der jüdische Zionismus fand um 1900 nicht nur Unterstützung unter den Evangelikalen, sondern auch unter Angehörigen eines eher liberalen Christentums, gerade in Deutschland und Österreich. So verstand sich der liberale Protestant Hermann Maas, der 1903 am 6. Zionistenkongress teilnahm, als ein (christlicher) Zionist. Auch der mit dem Sozialismus sympathisierende Theologe Friedrich-Wilhelm Marquardt, ein Pionier des christlich-jüdischen Dialogs, versuchte zeitlebens den politischen Zionismus auch im Rahmen einer christlichen Theologie zu bejahen. Für christlich-liberale oder linke Unterstützer des Zionismus und des Staates Israel wird heute allerdings nicht der Ausdruck ?christlicher Zionismus? verwendet. Heute gilt: Alle christlichen Zionisten sind Evangelikale, aber bei weitem nicht alle Evangelikale sind christliche Zionisten, vor allem in Mitteleuropa nicht. Blick vom Ölberg auf das heutige JerusalemDie recht kleine Bewegung des christlichen Zionismus unterschied sich seit ihrer Entstehung von den übrigen apokalyptischen Lehren pietistischer Couleur (z.B. im Rahmen der im 19. Jahrhundert aufkommenden Württembergischen Tempelgesellschaft oder der Gemeinschaftsbewegung) durch ihren klaren Philosemitismus, während die anderen Endzeitchristen mehr vom traditionellen christlichen Antijudaismus geprägt waren. Dies änderte sich erst in der Zeit nach der Staatsgründung Israels, mehr noch im Zuge des Sechstagekrieges 1967, als der christliche Zionismus mehr und mehr evangelikale Christen für sich gewinnen konnte. Die neue Attraktivität des christlichen Zionismus kann auf rationaler Basis damit erklärt werden, dass dessen religiöse Deutung verschiedene innerevangelikale, aber auch allgemein-politische Bedürfnisse befriedigte: Die Bibel wird in allen ihren Teilen wörtlich interpretiert. Die Beschäftigung mit der biblischen Prophetie gibt dem christlichen Zionisten das Gefühl, Einblicke in die göttlichen Geheimnisse zu erhalten und mehr zu wissen als die säkularen Zeitgenossen. Die israelische Staatsgründung als Erfüllung biblischer Verheißungen lässt angesichts der üblichen Glaubensskepsis die Bibel als wahr erscheinen, fungiert somit als eine Art Gottesbeweis. Der christliche Zionismus stellt einen evangelikalen Versuch der Vergangenheitsbewältigung dar, indem anstelle des bisherigen Antijudaismus eine projüdische und proisraelische Haltung tritt. Spätestens seit den 70er Jahren ist der christlich-zionistische Endzeitglaube Teil der allgemeinen Untergangsängste in den westlichen Gesellschaften: Umweltkatastrophe, Dritter Weltkrieg usw. Lehre [Bearbeiten]Hechlers Theologie entspricht in ihren Grundzügen bis heute der Lehre der christlichen Zionisten: Die alttestamentliche Verheißung, dass die Juden am Ende der Zeiten nach Palästina zurückkehren würden, erfülle sich gerade jetzt. Deshalb sei es die Pflicht der Christen, die Juden bei der Ansiedlung in Palästina zu unterstützen. Christlicher Zionismus und der starke Glaube an die Endzeit bilden in der Regel zwei Seiten einer Medaille. Die Gründung des Staates Israel 1948 wird hier als das bedeutendste Zeichen der Endzeit gesehen, als ein Hinweis darauf, dass Jesus Christus als der jüdische wie christliche Messias bald (wieder)komme. Nach der christlich-zionistischen Endzeitlehre, die sich aus dem traditionellen Chiliasmus und dem Dispensationalismus des 19. Jahrhunderts entwickelt hat, werde es am Ende der Zeiten zur gewaltigen Völkerschlacht in Armageddon (= Megiddo) kommen. Die Nationen, die versucht haben, den Staat Israel auszulöschen, würden durch den nun auf dem Ölberg in Jerusalem wiederkommenden Jesus Christus zurückgeschlagen. Weil hier die Juden Jesus als ihren politischen Befreier erlebten, würden sie ihn kollektiv als ihren eigenen Messias anerkennen. Nun beginne das Tausendjährige Reich (= Millennium), in dem Jesus Christus als neuer jüdischer König über die Erde herrsche. Dieses Endzeitszenario erklärt, warum christliche Zionisten die Nahostgeschehnisse beobachten und jede israelfeindliche Äußerung eines arabischen oder islamischen Präsidenten kritisch beurteilen. Lieblingspflanze der christl. Zionisten: Der Feigenbaum : Die Geschichtstheologie des christlichen Zionismus beruht auf zahlreichen Bibelstellen des Alten und Neuen Testaments, die nach einer spezifischen Art und Weise miteinander kombiniert werden und nach gewissen Analogien mit aktuellen politischen Ereignissen in Verbindung gebracht werden. (quelle: wikipedia) gerne senden wir Ihnen weitere Fotos und Informationen : der Gesamteindruck dieses Buches ist >>> GEBRAUCHT : SEHR GUT <<<
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Autor: Taine, Paul
Titel: Ist das Christentum bankrott? Ein Judenchrist untersucht die Berechtigung des Ausspruchs von David Ben-Gurion, das Christentum sei bankrott von Paul Taine : erste Auflage :
Verlag: Feigenbaum Verlag : 1969.
Beschreibung: 157 Seiten : Kl.-8 Octav : 18,0 cm : Softcover :
Christlicher Zionismus Als Christlichen Zionismus beschreibt man die vor allem im evangelikalen Christentum verbreitete Ansicht, dass Christen den Staat Israel aus theologischen Gründen unterstützen müssen. Geschichte und Herkunft [Bearbeiten]Ideengeschichtlich lässt sich der christliche Zionismus aus den protestantischen Schwesterbewegungen Puritanismus und Pietismus ableiten, der zu einem zunehmenden Engagement in der Judenmission führte. In England waren die philosemitischen Strömungen stärker als in Deutschland, namentlich in einer Bewegung, die seit dem frühen 19. Jahrhundert als evangelical bezeichnet wird, woraus sich das neuere deutsche Wort evangelikal entwickelte. Der eigentliche christliche Zionismus begann mit dem Entstehen des von Theodor Herzl vorangetriebenen politischen Zionismus und Herzls Bestreben, aus strategischen Gründen Nicht-Juden zur Unterstützung seiner Idee heranzuziehen: ?Leider ist es so, daß die Angaben eines arischen Barons die upper Jews stärker beeinflussen, als was immer unsereiner sagen könnte.?[1] Als Geburtsjahr kann 1896 gelten, als der anglikanische Pfarrer William Hechler als Chaplain an der britischen Botschaft in Wien wirkte, Herzls Judenstaat las und sich daraufhin dem jüdischen Zionistenführer als Gehilfen anbot. Auch bei Hechler erkennt man, dass es pragmatische Gründe waren, warum sich der Zionismus auf seine christlichen Bewunderer einließ. So schrieb Herzl über den anglikanischen Botschaftsgeistlichen, dass er ?ein feines Instrument für meinen Zweck? sei (a.a.O., S. 313). In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Großbritannien das Land mit dem größten Anteil an christlichen Zionisten, wurde dann aber in diesem Rang von den USA abgelöst. Heute fungieren die christlichen Zionisten unter den Evangelikalen in den USA als eine starke Lobby zugunsten des Staates Israel und nehmen als solche Einfluss auf die Außenpolitik Washingtons. Der jüdische Zionismus fand um 1900 nicht nur Unterstützung unter den Evangelikalen, sondern auch unter Angehörigen eines eher liberalen Christentums, gerade in Deutschland und Österreich. So verstand sich der liberale Protestant Hermann Maas, der 1903 am 6. Zionistenkongress teilnahm, als ein (christlicher) Zionist. Auch der mit dem Sozialismus sympathisierende Theologe Friedrich-Wilhelm Marquardt, ein Pionier des christlich-jüdischen Dialogs, versuchte zeitlebens den politischen Zionismus auch im Rahmen einer christlichen Theologie zu bejahen. Für christlich-liberale oder linke Unterstützer des Zionismus und des Staates Israel wird heute allerdings nicht der Ausdruck ?christlicher Zionismus? verwendet. Heute gilt: Alle christlichen Zionisten sind Evangelikale, aber bei weitem nicht alle Evangelikale sind christliche Zionisten, vor allem in Mitteleuropa nicht. Blick vom Ölberg auf das heutige JerusalemDie recht kleine Bewegung des christlichen Zionismus unterschied sich seit ihrer Entstehung von den übrigen apokalyptischen Lehren pietistischer Couleur (z.B. im Rahmen der im 19. Jahrhundert aufkommenden Württembergischen Tempelgesellschaft oder der Gemeinschaftsbewegung) durch ihren klaren Philosemitismus, während die anderen Endzeitchristen mehr vom traditionellen christlichen Antijudaismus geprägt waren. Dies änderte sich erst in der Zeit nach der Staatsgründung Israels, mehr noch im Zuge des Sechstagekrieges 1967, als der christliche Zionismus mehr und mehr evangelikale Christen für sich gewinnen konnte. Die neue Attraktivität des christlichen Zionismus kann auf rationaler Basis damit erklärt werden, dass dessen religiöse Deutung verschiedene innerevangelikale, aber auch allgemein-politische Bedürfnisse befriedigte: Die Bibel wird in allen ihren Teilen wörtlich interpretiert. Die Beschäftigung mit der biblischen Prophetie gibt dem christlichen Zionisten das Gefühl, Einblicke in die göttlichen Geheimnisse zu erhalten und mehr zu wissen als die säkularen Zeitgenossen. Die israelische Staatsgründung als Erfüllung biblischer Verheißungen lässt angesichts der üblichen Glaubensskepsis die Bibel als wahr erscheinen, fungiert somit als eine Art Gottesbeweis. Der christliche Zionismus stellt einen evangelikalen Versuch der Vergangenheitsbewältigung dar, indem anstelle des bisherigen Antijudaismus eine projüdische und proisraelische Haltung tritt. Spätestens seit den 70er Jahren ist der christlich-zionistische Endzeitglaube Teil der allgemeinen Untergangsängste in den westlichen Gesellschaften: Umweltkatastrophe, Dritter Weltkrieg usw. Lehre [Bearbeiten]Hechlers Theologie entspricht in ihren Grundzügen bis heute der Lehre der christlichen Zionisten: Die alttestamentliche Verheißung, dass die Juden am Ende der Zeiten nach Palästina zurückkehren würden, erfülle sich gerade jetzt. Deshalb sei es die Pflicht der Christen, die Juden bei der Ansiedlung in Palästina zu unterstützen. Christlicher Zionismus und der starke Glaube an die Endzeit bilden in der Regel zwei Seiten einer Medaille. Die Gründung des Staates Israel 1948 wird hier als das bedeutendste Zeichen der Endzeit gesehen, als ein Hinweis darauf, dass Jesus Christus als der jüdische wie christliche Messias bald (wieder)komme. Nach der christlich-zionistischen Endzeitlehre, die sich aus dem traditionellen Chiliasmus und dem Dispensationalismus des 19. Jahrhunderts entwickelt hat, werde es am Ende der Zeiten zur gewaltigen Völkerschlacht in Armageddon (= Megiddo) kommen. Die Nationen, die versucht haben, den Staat Israel auszulöschen, würden durch den nun auf dem Ölberg in Jerusalem wiederkommenden Jesus Christus zurückgeschlagen. Weil hier die Juden Jesus als ihren politischen Befreier erlebten, würden sie ihn kollektiv als ihren eigenen Messias anerkennen. Nun beginne das Tausendjährige Reich (= Millennium), in dem Jesus Christus als neuer jüdischer König über die Erde herrsche. Dieses Endzeitszenario erklärt, warum christliche Zionisten die Nahostgeschehnisse beobachten und jede israelfeindliche Äußerung eines arabischen oder islamischen Präsidenten kritisch beurteilen. Lieblingspflanze der christl. Zionisten: Der Feigenbaum : Die Geschichtstheologie des christlichen Zionismus beruht auf zahlreichen Bibelstellen des Alten und Neuen Testaments, die nach einer spezifischen Art und Weise miteinander kombiniert werden und nach gewissen Analogien mit aktuellen politischen Ereignissen in Verbindung gebracht werden. (quelle: wikipedia) gerne senden wir Ihnen weitere Fotos und Informationen : der Gesamteindruck dieses Buches ist >>> GEBRAUCHT : SEHR GUT <<<
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Autor: Noth, Martin
Titel: Geschichte Israels. Erste Auflage.
Verlag: Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht 1950.
Beschreibung: 395 Seiten : mit einer Karte beiliegend. Gr.-8° : Leinen : Frakturschrift
Ausgeschiedenes Bibliotheken-Exemplar, mit Stempeln und Ordnungskennzeichen versehen. Gerne senden wir Ihnen weitere Fotos und Informationen. Der Gesamteindruck dieses Buches ist: GEBRAUCHT : GUT.
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Autor: Faye-Hansen, Per
Titel: Karmel. neues aus Israel. Kontakt mit Israel Nr. 13-14, 1.-31. Juli 1975 Von Haifa - Jerusalem - Ashdod via Oslo. 4. JG.
Verlag: Oslo, Johs. Warhuus
Beschreibung: 8 Seiten Zeitungsformat
sehr gut erhalten
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Autor: Oorschot, Jürgen van
Titel: Hoffnung für Israel : eine Studie zu Römer 11,25 - 32.Theologie und Dienst 55 : erste Auflage :
Verlag: Giessen ; Basel : Brunnen-Verlag : 1988.
Beschreibung: 40 S. ; 21 cm : 8 Octav : Softcover :
<<< gebraucht : sehr gut >>> 376559055X
ISBN/ISSN: 376559055X
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Autor: Ludwig, Schneider
Titel: Hundert 100 Fragen an Israel : vierte Auflage :
Verlag: Stuttgart : Hänssler -Verlag : 1997.
Beschreibung: 128 Seiten : Kl.-8 Octav : 18,0 cm : Softcover :
<<< gebraucht : sehr gut >>> 3775126783
ISBN/ISSN: 3775126783
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Händler: Büchersuchdienst Theologica
Autor: Davis, Leonard J. und Grethel Oschitzki
Titel: Israels Überlebenskampf : Was Israelfreunde wissen müssen : Leonard J. Davis :Übertr. von Friedhilde Horn. Bearb. von Grethel Oschitzki : Tagesfragen ; Bd. 37 : 2. Auflage :
Verlag: Neuhausen-Stuttgart : Hänssler Verlag : 1989.
Beschreibung: 368 S. : graph. Darst., Kt. ; 19 cm : 8 Octav : Softcover :
Myths and facts 1985, a concise record of the Arab-Israeli conflict deutliche Lagerspuren am Einband <<< gebraucht : gut >>> 3775112162
ISBN/ISSN: 3775112162
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#38549 I3775112162

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Händler: Büchersuchdienst Theologica
Autor: Krupp, Michael
Titel: Zionismus und Staat Israel : ein geschichtlicher Abriss : Mit e. Geleitw. von Helmut Gollwitzer, Gütersloher Taschenbücher Siebenstern ; 1070 Ein Nes-Ammim-Buch : Orig.-Ausg., 2. durchges. u. erw. Auflage :
Verlag: Gütersloh : Gütersloher Verlagshaus Mohn : 1985.
Beschreibung: 221 S. : Kt. ; 19 cm : 8 Octav : Softcover :
<<< gebraucht : gut >>> 3579010700
ISBN/ISSN: 3579010700
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Autor: Guggenheim, Willy
Titel: Dreissigmal ( 30mal ) Israel : Willy Guggenheim : Piper-Panoramen der Welt : zweite Auflage :
Verlag: München : Piper Verlag : 1975.
Beschreibung: 419 S. : Ill. ; 21 cm : 8 Octav : Hardcover mit originalem Schutzumschlag :
<<< gebraucht : sehr gut >>> 3492020038
ISBN/ISSN: 3492020038
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Autor: Broder, Henryk M., Hilde Recher Carmen Dollhäubl u. a.
Titel: Der jüdische Kalender : Funftausendsiebenhundertsechsundsechzig : 2005-2006 : 23. Jahrgang : Erste Auflage :
Verlag: Augsburg : Ölbaum Verlag : 2005.
Beschreibung: 278 Seiten : 16° : 15,0 cm : Softcover :
>>> gebraucht : sehr gut <<< 3927217514
ISBN/ISSN: 3927217514
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#38046 I3927217514

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Händler: Büchersuchdienst Theologica
Autor: Autorenkollektiv
Titel: Impressionen aus Israel : junge deutsche Besucher schildern ihre Erlebnisse : Hänssler-Paperback : Erste Auflage :
Verlag: Neuhausen/Stuttgart : Hänssler Verlag : 1998.
Beschreibung: 159 S. ; 21 cm : 8° : Softcover :
>>> gebraucht : gut <<< 3775130004
ISBN/ISSN: 3775130004
Versandkosten:Individualpreis (Vereinigte Staaten)
#37856 I3775130004

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