Sachgebiet: Literatur/Belletristik
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Autor: Turgenev, Ivan S. und Alexander [Übers.] Eliasberg
Titel: Fantastische Erzählungen : Iwan Turgenjew. Aus dem Russ. von Alexander Eliasberg : erste Auflage :
Verlag: Köln : Anaconda Verlag : 2010.
Beschreibung: 192 Seiten : 19 cm : 8 Octav : Hardcover :
NEUBUCH Wunderbare Erzählungen des großen russischen Dichters15Besonders dank seiner meisterlich kunstvollen Novellen zählt der russische Dichter Iwan Turgenjew (1818-1883) zu den größten und einflussreichsten Romanciers der Weltliteratur. In einzigartig schlichtem, fast nüchternem Stil und doch überaus eindrücklich erzählt er mit Hintersinn und dem Blick für das Außerordentliche von der Liebe und den Belangen des Alltags. Dieser Band versammelt die Erzählungen "Drei Begegnungen", "Visionen", "Der Hund", "Das Lied der triumphierenden Liebe", "Ein Traum".01Iwan S. Turgenjew, 1818 in Orel geboren und 1883 in Bougival bei Paris gestorben, stammt aus altem Adelsgeschlecht. Nach dem Studium der Literatur und der Philosophie in Moskau, St. Petersburg und Berlin war er für zwei Jahre im Staatsdienst tätig. Danach lebte er als freier Schriftsteller und verfasste Erzählungen, Lyrik, Dramen, Komödien und Romane. Turgenjew gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des russischen Realismus und zählt zu den großen europäischen Novellendichtern. Seine Novellistik bedeutet einen Höhepunkt der Gattung in der russischen Literatur. 9783866475007
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Autor: Hebel, Johann Peter und Werner [Hrsg.] Weber
Titel: Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes : Johann Peter Hebel. Hrsg. von Werner Weber. Holzschn. von C. Stauber und C. H. Schmolze, Manesse-Bibliothek der Weltliteratur : NEUBUCH :
Verlag: Zürich : Manesse-Verlag : 2010.
Beschreibung: 279 S. : Ill. ; 16 cm : Kl.-8 Octav : Gewebe mit originalem Schutzumschlag :
NEUBUCH Johann Peter Hebel Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes Mit Nachwort von Werner Weber Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 9,0 x 15,0 cm Mit zahlreichen Holzschnitten ISBN: 978-3-7175-1182-3 Literarischer Hochgenuss vom Erfinder der Minutenlektüre Scherze und Schwänke, Kurioses und Grausiges, Rätsel und Sensationen ? kein Zweiter vermochte seine Leser so abwechslungsreich zu unterhalten wie Johann Peter Hebel. Auf engstem Raum verdichtet sich hier Vergnügliches und Bedenkenswertes und macht die Minutenlektüre zum literarischen Hochgenuss. Von 1808 an erschienen Johann Peter Hebels (1760?1826) weit verbreitete und ungemein populäre Jahreskalender, die er mit einer Vielzahl knapper, schalkhafter, unmittelbar aus dem Leben gegriffener Geschichten würzte. Die schönsten davon sind im berühmten «Schatzkästlein» versammelt, das Hebels Ruf als unerreichter Meister der kleinen Form begründete. Von Jean Paul und Johann Wolfgang Goethe über Lew Tolstoi, Walter Benjamin, Heinrich Böll bis hin zu Autoren der Gegenwart reicht die Gemeinde der Verehrer dieses im besten Sinne volkstümlichen Klassikers. Mit so unvergänglichen Geschichten wie jenen von Zundelfrieder und Zundelheiner oder «Kannitverstan» schuf Hebel Kleinode, die zum Grundbestand der deutschen Literatur zählen. In dieser von Werner Weber, dem Doyen der Schweizer Literaturwissenschaft, kundig zusammengetragenen Auswahl fehlen sie ebenso wenig wie das berühmte «Unverhoffte Wiedersehen», das Ernst Bloch kurzerhand zur «schönsten Geschichte der Welt» erklärte. Unseren Band schmücken zahlreiche Holzschnitte, die einer Ausgabe des «Schatzkästleins» aus dem Jahr 1846 entnommen wurden. »Das handliche Manesse-Bändchen ist bestens geeignet für laute Flughäfen, zugige Bahnhöfe und heiße Strände.« RBB Kulturradio Tipps Bücher für den Sommer (21.06.2010) 9783717511823
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#39484

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Autor: Rilke, Rainer Maria
Titel: Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge : mit ergänzenden Textpassagen aus dem Nachlass und Stellenkommentar : Nachw. von Fritz J. Raddatz : NEUBUCH :
Verlag: Zürich : Manesse-Verlag : 2010.
Beschreibung: 315 S. ; 21 cm : 8 Octav : Gewebe mit originalem Schutzumschlag :
NEUBUCH Rainer Maria Rilke Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge Roman Mit Nachwort von Fritz J. Raddatz Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 12,5 x 20,0 cm ISBN: 978-3-7175-6005-0 Das opus magnum des Wortmagiers zum Wiederlesen «Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge»: ein Meilenstein moderner Prosakunst, in seiner Musikalität und gedanklichen Raffinesse Rilkes lyrischem Schaffen ebenbürtig. Die bibliophile Ausgabe mit einem exklusiven Nachwort des Rilke-Kenners Fritz J. Raddatz würdigt den einzigartigen Rang dieses legendären Klassikers. Ein dänischer Adeliger, früh verwaist, streift durch das Paris des frühen 20. Jahrhunderts: eine Stadt des Glanzes, aber auch eine des Grauens, wie er alsbald feststellt. Denn Rilkes Protagonist liefert sich schonungslos und ohne romantischen Degout den mannigfaltigen Eindrücken aus, die auf ihn einstürmen, verschließt die Augen auch nicht vor dem Elend der Clochards oder Prostituierten. Der Moloch Großstadt wird für ihn nach und nach zum Katalysator einer neuartigen Wahrnehmung, die selbst dem Ekelhaften und Beklemmenden einen ästhetischen Reiz abgewinnt. Maltes Notate gleichen einer hohen Schule des Sehens, einem Exerzitium reiner, unvoreingenommener Welt-Anschauung ? Seit nunmehr einem Jahrhundert übt dieses «Wunderwerk» (Fritz J. Raddatz) der modernen Literatur eine zauberische Faszination auf alle lesenden Menschen aus. Die vorliegende Ausgabe versammelt neben der Erstausgabe des «Malte Laurids Brigge» von 1910 sämtliche zugehörigen Textpassagen aus Rilkes Nachlass und ist mit einem umfassenden Kommentar versehen. Die bibliophile Ausstattung lädt zur Wiederbegegnung mit dem legendären Klassiker ein und macht diese Ausgabe zu einem idealen Geschenk für jeden Buchliebhaber: Sie ist zweifarbig gedruckt und fadengeheftet, in seidig glänzendes Leinen gebunden und mit einem Lesebändchen versehen. 9783717560050
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Autor: Bartels, Adolf
Titel: Dietrich Gebrandt. Roman aus der Zeit der schleswigholsteinischen Erhebung von Adolf Bartels. Dritte Auflage.
Verlag: Hamburg : Deutsche Hausbücherei. Ohne Angaben zum Erscheingungsjahr dieser Ausgabe..
Beschreibung: 434 Seiten 8°, Leinen
Adolf Bartels wurde in Wesselburen, dem Geburtsort von Friedrich Hebbel, als Sohn eines Schlossermeisters und ältestes von neun Kindern geboren. Von 1877 bis 1882 besuchte er gemeinsam mit Gustav Frenssen das Gymnasium in Meldorf, musste aber kurz vor dem Abitur die Schule abbrechen, da sein Vater für das Schulgeld nicht mehr aufkommen konnte. Für einige Zeit lebte er bei seinem Onkel in Hamburg und erteilte Nachhilfestunden. Danach kehrte er als schulisch Gescheiterter in seinen Heimatort zurück und arbeitete für kurze Zeit als Hilfsschreiber am Königlichen Amtsgericht. Nebenbei gab er weiter Nachhilfe, verfasste Gedichte, kurze Erzählungen und lokalhistorische Aufsätze, die sein väterlicher Freund Julius Groth, Herausgeber und Schriftleiter des Dithmarscher Boten, in seinem Lokalblatt veröffentlichte. Dies brachte Bartels auf die Idee, eine Reihe von Vorträgen über literarische und historische Themen zu halten, um sich mit dem damit eingenommenen Geld ein Universitätsstudium zu finanzieren, da ihm längst klar geworden war, dass Wesselburen für seine hochfliegenden schriftstellerischen Pläne kein geeignetes Pflaster war. Universitätsjahre Seit 1885 besuchte er trotz der fehlenden Hochschulreife die Universität Leipzig und begann mehr aus Alibigründen Staatswissenschaften zu studieren, um nebenbei hauptsächlich Vorlesungen über Literatur, Geschichte und Philosophie zu belegen. In Leipzig lernte der Jungliterat die Frühnaturalisten Hermann Conradi, Otto Erich Hartleben und Karl Henckell kennen, die er später satirisch in einem Abschnitt seines komischen Epos Der dumme Teufel (1896) darstellte, und beschloss, wie sie später freier Schriftsteller zu werden. In dieser Periode entstanden neben kleineren Erzählungen aus seiner schleswig-holsteinischen Heimat (Peter Boie von Helse, Johann Fehring, Editha, Rolves Karsten) unter dem naturalistischen Einfluss auch ein "Rebellenroman" und ein bürgerliches Drama, die literarische Versuche und Fragmente blieben, ohne jemals veröffentlicht zu werden. Journalistenjahre 1888 brach er nach zwei verbummelten Semestern an der Universität Berlin sein Studium ab, heiratete seine Leipziger Verlobte Ida Rehork (1868-1958) und wurde auf Vermittlung seines Landsmannes Hermann Allmers und des Schriftstellers Julius Grosse 1889 Redakteur der Didaskalia, der Unterhaltungsbeilage zum nationalliberalen Frankfurter Journal, für die er Theaterkritiken, Feuilletons und Rezensionen schrieb. Von 1890 bis 1892 wurde er von der Firmengeschäftsleitung vorübergehend zum Chefredakteur der Lahrer Zeitung in Baden eingesetzt und verfasste an seinem nunmehrigen Wohnort Lahr in seiner freien Zeit historische Dramen (Die Päpstin Johanna, Catilina), für die sich freilich kein Verleger finden ließ, sowie seine erste literaturkritische Schrift Friedrich Geßler. Sein Leben und seine Werke. Im örtlichen Literatenzirkel im Hotel Krauß lernte er neben Friedrich Geßler noch Ludwig Eichrodt, den Namensstifter des Biedermeier, kennen. 1892 kam er nach einer Personalrochade wieder nach Frankfurt am Main zurück und leitete bis 1895 die Didaskalia. In seinen Theaterbesprechungen wurde er ein scharfer Kritiker des großbürgerlichen Frankfurter Theaterpublikums, das kein Verständnis für die neue Literaturströmung, den Naturalismus, zeigte und stattdessen die seichte Kost der französischen Konversationsstücke bevorzugte. Parallel dazu entstanden Kritiken für Friedrich Langes Tägliche Rundschau und andere Blätter. Bartels, der als Student und Redakteur ein Gegner des schleichend um sich greifenden Antisemitismus war, lernte in Frankfurt auch Schriftsteller jüdischer Herkunft kennen. Anfangs trat er ihnen mit Unbefangenheit und Wohlwollen entgegen, nahm dann allerdings mit den Jahren immer mehr eine "jüdische Solidarität im Guten wie im Schlechten" wahr, wobei sich seine Einstellung zunehmend in offene Feindseligkeit kehrte. Freier Schriftsteller und Literaturhistoriker 1896 realisierte Bartels, nachdem das kränkelnde Frankfurter Journal erneut ins finanzielle Trudeln geraten war, seinen Wunschtraum und wagte den Sprung in die freie Schriftstellerei, der dabei von seinem väterlichen Freund Julius Grosse, dem Sekretär der Deutschen Schillerstiftung, unterstützt wurde. Er übersiedelte nach Weimar und legte seinen ersten Roman, Die Dithmarscher, sein belletristisches Hauptwerk, vor. Daneben entstanden literaturkritische Beiträge für renommierte Zeitschriften wie Die Grenzboten, Der Kunstwart etc. Eine Artikelserie aus den Grenzboten wurde sogar als Buch (Die deutsche Dichtung der Gegenwart. Die Alten und die Jungen, 1897) gedruckt und ebnete ihm den Weg vom Literaturkritiker zum Literaturhistoriker. 1897 verfasste Bartels - noch vor Paul Schlenther - die erste selbständige Publikation über den Naturalisten Gerhart Hauptmann. 1898 führte er den Terminus "Heimatkunst" in die deutsche Literaturgeschichte ein, dessen eifriger Verfechter er gemeinsam mit Friedrich Lienhard in den nächsten Jahren wurde. 1899 erschien sein zweiter historischer Roman, Dietrich Sebrandt, der die revolutionären Ereignisse um 1848 in Schleswig-Holstein und Berlin behandelt. Um die Jahrhundertwende entstand sein Standardwerk, die Geschichte der deutschen Literatur, in das seine nunmehr offene antisemitische Haltung einfloss. Seine Literaturanschauungen, die einerseits die "Erkenntnis des völkischen Schatzes" befördern und zugleich seine Verderber identifizieren will, hatten wesentlichen Anteil daran, Antisemitismus zum verbindlichen Teil nationaler Haltung werden zu lassen. Zur gleichen Zeit verschlechterte sich sein Gesundheitszustand durch ein Lungenleiden rapide. Dies führte zu mehreren Operationen und häufigen Ortswechseln. Da er dem Tode schon nahe zu sein glaubte, gab er zwischen 1904 und 1905 seine gesammelten Dichtungen (Gedichte und Dramen) heraus. Durch einen ausgeprägten Lebenswillen verbesserte sich freilich ganz allmählich seine physische Konstitution. Zwei Tendenzen kristallisierten sich für die Zukunft heraus: der Kampf gegen das jüdische Literatentum in der deutschen Literatur inklusive einer "reinlichen Scheidung zwischen Deutschen und Juden" und die Bekämpfung der "Dekadenz-Literatur" mit gleichzeitigem Aufzeigen junger "gesunder Talente", gegen das jüdische, aber auch nicht-jüdische Autoren erbitterten Widerstand leisteten. An die 9000 Autoren schied er "reinlich" in Juden und Nichtjuden, wobei er zusätzlich aus dem Inhalt der Werke Rückschlüsse auf die Religion der Autoren zog. "Schlechte Literatur" und "jüdische Literatur" waren trotz des unverhohlenen Antisemitismus für Bartels freilich nicht von vornherein identisch. Ein Höhepunkt dieser Phase war die Publikation Heinrich Heine. Auch ein Denkmal (1906), eine harsche Polemik gegen den deutsch-jüdischen Dichter und seine Huldigung durch ein öffentliches Ehrenmal, dessen Gedichte er als Jugendlicher selbst sehr geschätzt hatte, und die einen Sturm im deutschen Blätterwald erregte. 1909 gründete er in Weimar die Weimarer Nationalfestspiele für die deutsche Jugend, bei denen Schüler aus ganz Deutschland mit den Klassikern der deutschen Literatur vertraut gemacht wurden und die einen "Schutzwall" gegen die verderblichen Einflüsse der deutschen dekadenten Literatur der letzten Jahrzehnte offerieren sollten. Seit 1909 gab Bartels auch eine Literaturzeitschrift, Deutsches Schrifttum, heraus; sie erschien mit Unterbrechungen bis Dezember 1933. Sein Theaterstück "Lafontaine" wurde im völkisch orientierten Bergtheater Thale aufgeführt. "Völkischer Vorkämpfer" und "militanter Antisemit" Bartels war Mitglied in Friedrich Langes "Deutschbund" und gründete 1907 zusammen mit Arthur Moeller van den Bruck, Houston Stewart Chamberlain, Henry Thode, Ludwig Schemann und Hermann Hendrich den völkischen Werdandi-Bund. Eine politische Position - wie 1906 eine von Max Liebermann von Sonnenberg ihm angetragene Kandidatur für eine Antisemitenpartei - lehnte er jedoch stets ab. Bartels wurde Mitglied der Deutschvölkischen Partei, die zwischen 1914 und 1918 bestand. Mit den kapitalistischen und kolonialistischen Zielen Kaiser Wilhelm II. konnte er sich nie anfreunden und fand seinen Ausspruch "Unsere Zukunft liegt auf dem Wasser" als geradezu entsetzlich. 1913 organisierte Bartels den ersten "Deutschen Tag" in Eisenach, eine Heerschau völkischer Vereinigungen und Verbände. In seiner Heimat Schleswig-Holstein gehörte er zu den Initiatoren des Hebbel-Museums in Wesselburen und des Klaus-Groth-Museums im benachbarten Heide. 1914 erschien sein Memoirenband Kinderland, eine Schilderung seiner Kindheit und Jugend im ländlichen Wesselburen, die gleichzeitig idyllisches Jungenleben und das rohe Hervorbrechen des kapitalistisch-chauvinistischen Zeitalters durchschimmern lässt. Nach dem Ersten Weltkrieg gehörte Bartels zu den anerkannten und geachteten Persönlichkeiten der Völkischen Bewegung und engagierte sich zusätzlich für das Deutschchristentum. Dabei gab er sich weiterhin offen antisemitisch und rassistisch und brüstete sich damit, sich offen als Antisemit zu bekennen. In einer Rede auf Einladung des Deutschvölkischen Studentenverbandes und des Reichshammerbundes am 21. Januar 1913 in Berlin erklärte er: "Wer in unserer Zeit nicht Antisemit ist. der ist auch kein guter Deutscher". In der Enzyklopädie des Nationalsozialismus wird er als Rassist und militanter Antisemit charakterisiert. In der Weimarer Republik neigte er zunächst der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) zu. Er saß zudem im Beirat des Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes, für den er auch propagandistisch tätig war. Durch seinen Schüler und zeitweise persönlichen Sekretär Hans Severus Ziegler, nach 1933 Generalintendant und stellvertretender NSDAP-Gauleiter von Thüringen, sowie seinen Landsmann Ernst Graf zu Reventlow wurde er allmählich an den Nationalsozialismus herangeführt. 1924 veröffentlichte er die mehrfach aufgelegte Broschüre Der Nationalsozialismus Deutschlands Rettung und lernte 1926 erstmals auch Adolf Hitler kennen, den er in seinem letzten Roman, Der letzte Obervollmacht (1931), im Schlusskapitel kurz auftreten lässt. Nach der Machtergreifung 1933 erhielt Bartels als "völkischer Vorkämpfer" zahlreiche Ehrungen (Ehrensold, Ehrenbürgerverleihungen, Partei-Auszeichnungen). 1925 war er zum Ehrenmitglied der NSDAP-Ortsgruppe Weimar ernannt worden. 1928 trat er als öffentlicher Förderer der Nationalsozialistischen Gesellschaft für Deutsche Kultur auf. Zu seinen Verehrern zählten u.a. Reichspropagandaminister Joseph Goebbels, Reichsdramaturg Rainer Schlösser und Reichsjugendführer Baldur von Schirach. Die öffentlichen Bücherverbrennungen betrachtete Bartels mit gemischten Gefühlen, da die Verbrennungen nach seinem Dafürhalten wenig mit nationaler Aufbauarbeit zu tun hatten. Seine 1909 gegründeten Weimarer Nationalfestspiele für die deutsche Jugend wurden wieder aufgenommen und unter das Patronat der Reichsjugendführung gestellt. Im Jahre 1939 erklärte er seine Mitarbeit am Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben. Neben mehreren Neuauflagen seiner literaturkritischen und belletristischen Werke war eine seiner letzten größeren Arbeiten die Geschichte der thüringischen Literatur (1938/42), ein Dank an seine Wahlheimat und die Frucht jahrelanger Forschungen. Zu den letzten Höhepunkten in seinem Leben zählten die großdeutschen Dichtertage in Weimar, wo er neben Goebbels zu 200 eingeladenen Dichtern und Schriftstellern sprach, sowie die Feiern zu seinem 75. und seinem 80. Geburtstag, an dem Hans Severus Ziegler, nunmehr Intendant des Nationaltheaters in Weimar, sein Jugenddrama Catilina uraufführen ließ. Adolf Bartels starb, nachdem er noch zuvor für seine Heimat Dithmarschen eine Landesbibliothek und Gedächtnishalle geplant hatte, am 7. März 1945 nach kurzer Krankheit im Alter von 82 Jahren in Weimar. (Quelle: Wikipedia / Auszug) /// >>> gebraucht : sehr gut <<<
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Autor: Müller-Guttenbrunn, Adam
Titel: Auf der Höhe. Lenau - das Gichterherz der Zeit. Erste Auflage.
Verlag: Facla Verlag 1977.
Beschreibung: 290 Seiten 8°, Hardcover/Pappeinband
Adam Müller-Guttenbrunn, eigentlich Adam Müller, Pseudonyme: Franz Josef Gerhold, Ignotus, Michl Vetter, Figaro, (* 22. Oktober 1852 in Guttenbrunn, im Kronland Wojewodschaft Serbien und Temescher Banat, im Kaisertum Österreich, heute Z?brani in Rumänien; ? 5. Januar 1923 in Wien), war ein österreichischer Schriftsteller, Journalist, Bühnenautor, Theaterdirektor, Kritiker und Nationalrat. Er gilt als Integrationsfigur und Hauptvertreter der Literatur der Donauschwaben, sein Werk ist im antisemitisch-deutschnationalen Umfeld zu sehen. Leben Weg nach Wien Müller-Guttenbrunn stammte aus dem Kreis der Banater Schwaben, einer deutschsprachigen Minderheit im Banat. Als uneheliches Kind eines Bauern und einer Wagnerstocher sowie als Angehöriger einer sprachlichen Minderheit war er in vieler Hinsicht sozial benachteiligt. Er besuchte deutschsprachige Schulen in Guttenbrunn und Temeswar und betätigte sich in verschiedenen Berufen. Sein Scheitern am Piaristengymnasium in Temeswar führte Müller-Guttenbrunn auf die Einführung des Ungarischen als Unterrichtssprache im Zuge der verstärkten Magyarisierung in den Jahren des Österreichisch-Ungarischen Ausgleichs zurück: Mitte der 60er Jahre bereitete die plötzliche Einführung der magyarischen Vortragssprache am Temeswarer Gymnasium meinem Studienfortgang ungeahnte Schwierigkeiten. Der Unterricht verwandelte sich mit einem Schlage in eine mechanische Abrichtung, wir plapperten unverstandene magyarische Sätze, wir beteten sogar magyarisch und sangen in der Kirche in dieser Sprache. Die Schule verlor infolge dieser Vorgänge jeden Reiz für mich, sie wirkte entsittlichend auf mich. (Der Roman meines Lebens, 1927) 1865-68 machte Müller-Guttenbrunn eine Lehre bei seinem Onkel Johann Guthier als Feldscher und Barbier. 1870 kam er zum Zweck einer militärärztlichen Weiterbildung im Josephinum nach Wien, besuchte dort aber 1871-73 eine Handelsschule und machte einen Kurs als Schreibtelegrafist. 1873-79 betätigte er sich als Telegrafist in Linz und Bad Ischl, bildete sich als Autodidakt an der philosophischen Fakultät und verfasste Theaterstücke, die den Beifall des Burgtheater-Direktors Heinrich Laube fanden, der ihn protegierte. So konnte Müller-Guttenbrunn 1879 endgültig nach Wien übersiedeln. Die Dezemberverfassung ermöglichte nicht nur eine nationale Selbstständigkeit der Ungarn, sondern machte auch Juden de jure zu gleichberechtigten Bürgern. Angehörige von deutschsprachigen Minderheiten aus der Peripherie der Donaumonarchie und Juden, die über das Jiddische leichter Zugang zum Deutschen als zum Ungarischen oder zu den slawischen Sprachen hatten, fanden sich in großer Zahl in Wien ein. Im Angesicht der rasanten Veränderungen entstand die Wunschvorstellung eines vergangenen, unversehrten Alt-Wien und die Angst mancher Wiener vor Überfremdung, der Müller-Guttenbrunn einen publikumswirksamen Ausdruck gab. In seiner Schrift Wien war eine Theaterstadt (1884), die gegen die Wiener Operette polemisierte und ihr das Wiener Volksstück von Ferdinand Raimund und Johann Nestroy entgegenhielt, beschwor Müller-Guttenbrunn eine scheinbar verlorene Zeit des Volkstümlichen im Strudel der Urbanisierung: "? der edle Raimund, der Wiener Aristophanes Nestroy und Andere hoben die Volksbühnen Wiens auf eine ungeahnte Höhe. [?] Nun aber steht dieses stolze Wien in Gefahr, decapitalisiert zu werden"[1]. Zur Abhilfe forderte er eine Spartentrennung und Spezialisierung der Wiener Theater nach dem Vorbild von Paris und Berlin, die seiner Meinung nach eine zerstörerische Konkurrenz vermeiden und "Stabilität der Verhältnisse" in der Theaterwelt schaffen würden: Theilt euch in die Arbeit! Spielt im Carl-Theater Possen, Schwänke und das spießbürgerliche Lustspiel, baut meinethalber ein Theater für französische Sensationsdramen, aber vergesst nicht an ein Volkstheater für das Beste und Edelste, das im Volksstück geschaffen wurde, und dem Theater an der Wien lasst, da sie nun einmal nicht todtzuschlagen ist, die Operette! 1883 begann seine journalistische Tätigkeit in der Deutschen Wochenschrift, ab 1886 leitete er das Feuilleton der Wiener Deutschen Zeitung. 1886 heiratete er seine Frau Adele, mit der er drei Söhne, Herbert, Manfred und Roderich, und eine Tochter, Eva, hatte. In seiner Wiener Zeit ist er der Freimaurerloge Zukunft im damals ungarischen Pressburg beigetreten. Theaterdirektionen Die Wiener Volksoper, vormals Kaiserjubiläums-Stadttheater 1893-1896 war Müller-Guttenbrunn Direktor des neu gegründeten Raimundtheaters. Er und sein künstlerischer Beirat Hermann Bahr verstanden das Theater als Sprechbühne mit klassischen Volksstücken, die ein Gegengewicht zur großbürgerlichen "Operettendekadenz" darstellen sollten. Alexander Girardi, Eleonora Duse, Max Reinhardt, Louise Dumont und Adele Sandrock traten hier auf. Müller-Guttenbrunn versuchte, seine konservativen Vorstellungen in die Tat umzusetzen und bemühte sich um eine "Erneuerung der Wiener Bühne im nationalen Geist" (Deutsches Theater-Lexikon, 1953). Da aufgrund dieses Programms viele Erfolgsstücke und -autoren nicht gespielt werden konnten, mündete die Direktion in den kommerziellen Misserfolg. 1898-1903 führte Müller-Guttenbrunn das ebenfalls neu gegründete Kaiserjubiläums-Stadttheater. Dieses zweite Direktorat endete wie das erste mit einem wirtschaftlichen Fiasko, das Theater ging 1902 in Konkurs. In einer "Denkschrift" an Bürgermeister Karl Lueger rühmte sich Müller-Guttebrunn 1903 seines antisemitischen Spielplans, versicherte "Wir haben nur christliche Schauspieler, wir führen nur Werke christlicher Schriftsteller auf" und schrieb: "Durch die Gründung dieses Schauspielhauses sollte der Beweis erbracht werden, daß die deutsche Literatur reich genug ist, das deutsche Theater zu versorgen und daß wir der internationalen Mode-Literatur und der zumeist durch jüdische Übersetzer eingeschleppten französischen Unsitten-Stücke, die das gesunde Gefühl unseres Volkes verpesten, entraten können; durch dieses Theater sollte die vom jüdischen Journalismus vollständig überwucherte und entmutigte heimische Produktion, die seit drei Jahrzehnten fast versiegt schien, wieder geweckt werden; auf dieser Bühne sollte den arischen Talenten auf dem Gebiete der Literatur und der Schauspielkunst der Weg geebnet, durch den Bestand dieses Theaters sollte Bresche gelegt werden in den Ring, der das gesamte deutsche Künstlerleben unterjocht und dasselbe zu seiner geschäftlichen Domäne gemacht hat." (abgedruckt in: "Die Fackel" Nr. 146, 11. November 1903) Über Müller-Guttenbrunns Scheitern am Kaiserjubiläums-Stadttheater schrieb Karl Kraus 1903 in der "Fackel": "Zu seinen Gunsten spricht, daß er nicht blind ins Unheil getappt ist, sondern die maßgebenden Personen über die wirtschaftliche Lage des antisemitischen Theaters aufgeklärt hat. Zu seinen Ungunsten, daß er, der Literat, - und dies wird seinem frischen Ansehen bei der liberalen Presse gewiß nicht förderlich sein - eine Schaubühne politischer Propaganda dienstbar gemacht, Shakespeare als antisemitischen Hausdichter verwendet und die Parteifessel als Schmuck getragen hat." ("Die Fackel" Nr. 146, 11. November 1903) Politische Tätigkeit Müller-Guttenbrunn schrieb fortan unter dem Pseudonym "Ignotus". 1897 wurde er Präsident der als national und antisemitisch eingestuften Deutsch-österreichischen Schriftstellergenossenschaft. Der Germanist Horst Fassel erklärte dazu: "In Wien selbst hatte sein Ansehen gelitten, weil er einem Theaterverein beigetreten war, dessen Satzung antisemitische Zielsetzungen enthielt."[3] Unter dem Pseudonym Franz Josef Gerhold veröffentlichte Müller-Guttenbrunn 1903 den Roman Gärungen - Klärungen. "In diesem Werk spricht er von den Juden als Nomaden und spielt dabei auf die christliche Legende von Ahasver an. Der ?jüdische Geist' ist für den Protagonisten des Buches der schlimmste Feind des deutschen Volkes, die Emanzipation betrachtet er als einen ?weltgeschichtlichen Irrtum'. Die Aufklärung, die Sozialdemokratie sowie allgemein alle liberalen Anschauungen seien das Werk der Juden, heißt es weiter."[4] Der Wiener Schriftsteller und Universitätsbibliothekar Karl Wache lobte es 1930 als "eine der stärksten antisemitischen Streitschriften [?], die je geschrieben wurden".[5] 1919 trat Müller-Guttenbrunn für kurze Zeit als Angehöriger der Großdeutschen Vereinigung als Listenführer für den Wahlkreis I in den Nationalrat der neuen Republik Deutschösterreich ein. 1922 wurden ihm der Ehrendoktor der Universität Wien sowie das Ehrenbürgerrecht der Stadt Wien verliehen. Der Schwabendichter Nach der Frühpensionierung als Journalist und seinem Rückzug aus dem öffentlichen Leben widmete sich Müller-Guttenbrunn in verstärktem Maß der Schriftstellerei und schrieb in den letzten fünfzehn Jahren seines Lebens vorwiegend Heimatromane. Eine Reise in seine banatische Heimat im Jahre 1907 gab die Anregung für diese Spätwerke, die sich bevorzugt mit der deutschen Minderheit im Königreich Ungarn beschäftigen. Die Anthologie Schwaben im Osten, die Müller-Guttenbrunn 1911 in Heilbronn herausgab, vereinte zum ersten Mal Werke banatschwäbischer Autoren. Die Glocken der Heimat, ein Siedlerroman, der das Schicksal der deutschen Gemeinde Rudolfsgnad gestaltete, wurde mit dem Bauernfeld-Preis ausgezeichnet. Die Novelle Der kleine Schwab wurde in der Zwischenkriegszeit zur Schulbuchlektüre. Hauptwerk ist der Roman Der große Schwabenzug (1913), der die im 18. Jahrhundert aus Südwestdeutschland eingewanderten Donauländer zum Thema hat, für die sich der Name Donauschwaben eingebürgert hat. Rolf Bossert, der bekannteste deutsche Literat des Banats in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, parodierte später diesen Heimatroman. - Die Banater Schwaben waren keine Schwaben im eigentlichen Sinn, obwohl sie so genannt wurden. Ihr Dialekt gehört zu den Fränkischen Sprachen, was sich an Müller-Guttenbrunns Dichtungen leicht erkennen lässt. Er wurde in der Folge als der "Schwabendichter schlechthin" bezeichnet. Der (staatlich geduldete) Temeswarer Literaturkreis der lokalen Schriftstellervereinigung trug ab 1968 den Namen Adam Müller-Guttenbrunn. Zu den Mitgliedern des Literaturkreises gehörten u.a. die spätere Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller sowie die früheren Mitglieder der Aktionsgruppe Banat, Rolf Bossert, Richard Wagner, Johann Lippet und William Totok. (Quelle: Wikipedia / Auszug) //// Der Einband ist altersbedingt mit Lager- und Gebrauchsspuren versehen (Flecken auf dem Einband), ansonsten >>> gebraucht : gut <<<
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Autor: Eichhorn, Manfred
Titel: Kaffee, mein Leben : Geschichten und Bilder aus meiner Hennadäpper-Zeit : erste Auflage :
Verlag: Tübingen : Silberburg-Verlag : 2004.
Beschreibung: 135 Seiten : Illustrationen : 21 cm : 8 Octav : Hardcover :
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Autor: Leon, Donna
Titel: Beweise, daß es böse ist : Commissario Brunettis dreizehnter Fall ; Roman. Aus dem Amerikan. von Christa E. Seibicke 1. Aufl.
Verlag: Zürich : Diogenes 2005.
Beschreibung: 327 Seiten; 19 cm Gewebe SU
Sehr guter gebrauchter Zustand, ein Namenszug. 9783257064742
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Autor: Radiguet, Raymond
Titel: Den Teufel im Leib und Der Ball des Comte d'Orgel : 2 Romane : erste Auflage :
Verlag: Frankfurt am Main : Büchergilde Gutenberg : 1981.
Beschreibung: 315 S. : Illustrationen (28 Zeichnungen von Volker Sammet) : 24 cm : Gr.-8 Octav : Hardcover mit originalem Schutzumschlag :
<<< gebraucht : sehr gut >>> 376322579X
ISBN/ISSN: 376322579X
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Autor: Fried, Amelie und Marine [Ill.] Ludin
Titel: Franz Josef und ich oder Liebe auf den zweiten Blick : Amelie Fried. Mit farb. Bildern von Marine Ludin : erste Auflage :
Verlag: München : Sanssouci : 2008.
Beschreibung: 52 S. : Ill. ; 19 cm : 8 Octav : Hardcover :
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Autor: Heidenreich, Elke und Michael [Ill.] Sowa
Titel: Nurejews Hund oder was Sehnsucht vermag : Elke Heidenreich ; Michael Sowa, Rororo ; 24260 : erste Auflage :
Verlag: Reinbek bei Hamburg : Rowohlt-Taschenbuch-Verlag : 2007.
Beschreibung: 46 S. : Ill. ; 19 cm : 8 Octav : Softcover :
>>> gebraucht : wie neu <<< 9783499242601
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Autor: Helle, Helle und Flora [Übers.] Fink
Titel: Die Vorstellung von einem unkomplizierten Leben mit einem Mann : Roman : Helle Helle. Aus dem Dän. von Flora Fink : NEUBUCH :
Verlag: Zürich : Dörlemann 2012.
Beschreibung: 221 S. ; 20 cm : 8 Octav : Pp. : Hardcover :
Foestillingen om et ukompliceret liv med en mand Helle Helle Die Vorstellung von einem unkomplizierten Leben mit einem Mann Roman Aus dem Dänischen von Flora Fink Deutsche Erstausgabe 224 Seiten ? [D] 19.90 / ? [A] 20.50 / SFr. 29.00 (UVP) ISBN 9783908777755 Helle Helle Die Vorstellung von einem unkomplizierten Leben mit einem Mann »Komm mir nicht mit deinen Klischees« Susanne tröstet sich immer mit der Vorstellung vom Leben mit einem Mann, mit dem sie nur kurz zusammen war. Ein unkompliziertes, ein konkretes Leben, mit Zeit für Liebkosungen, sie gehen zur Arbeit, haben Kinder. Und es ist kein Verbrechen, von Familienfesten zu träumen ? Doch diese Vorstellung mündet stets in ein schreckliches Schlussbild: Sie sieht sich selbst weinen angesichts all dieses Glücks, in dem es so gar keinen Zweifel gibt. Ein einziges Mal hatte sie zu ihm gesagt: »Kim, ich verlasse dich, ich weiß nicht, ob ich dich liebe.« ? »Komm mir nicht mit deinen Klischees«, hatte er geantwortet, und das war wohl auch der Grund, weshalb sie blieb. »Verblüffend, mit welch geringen Mitteln diese Autorin größte Effekte erzielt ? Helle Helle arbeitet mit dem Nichtgesagten ? Zupackend lässt ihre Sprache das Schweigen erklingen, dramatisch die Szenen vibrieren.« Peter Urban-Halle, FAZ zu Rødby ? Puttgarden Die Publikation des Titels wurde unterstützt vom Danish Arts Council 9783908777755
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#39424

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Autor: Heidenreich, Elke
Titel: "Geschnitten oder am Stück?" : Else Stratmann über Dingens ... Rororo 23977 : Neuausgabe :
Verlag: Reinbek bei Hamburg : Rowohlt-Taschenbuch-Verlag : 2005.
Beschreibung: 119 S. ; 19 cm : 8 Octav : Softcover :
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#39435

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Autor: Mérimée, Prosper und Walter [Übers.] Widmer
Titel: Carmen : Novelle : Prosper Mérimée. Aus dem Franz. von Walter Widmer. Mit einem Essay von Marie Luise Kaschnitz, Diogenes-Taschenbuch ; 23770 : Detebe-Klassiker : erste Auflage :
Verlag: Zürich : Diogenes Verlag : 2008.
Beschreibung: 126 S. ; 18 cm : Kl.-8 Octav : kart. : Softcover :
Carmen >>> gebraucht : wie neu <<< 9783257237702
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#39365

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Autor: Vilmorin, Louise de und Patricia [Übers.] Klobusiczky
Titel: Madame de : Roman : Louise de Vilmorin. Aus dem Franz. neu übers. von Patricia Klobusiczky : NEUBUCH :
Verlag: Zürich : Dörlemann Verlag : 2011.
Beschreibung: 124 S. : Ill. ; 19 cm : Gewebe : NEUBUCH :
Louise de Vilmorin Madame de Roman Aus dem Französischen von Patricia Klobusiczky Neuübersetzung 128 Seiten ? [D] 15.90 / ? [A] 16.40 / SFr. 23.50 (UVP) ISBN 9783908777748 Louise de Vilmorin Madame de Zum 110. Geburtstag von Louise de Vilmorin am 4. April 2012 Hoch verschuldet sieht Madame de keinen anderen Ausweg, als ihre herzförmigen Brillantohrringe, ein Geschenk des Gatten am Tag nach der Hochzeit, zu veräußern. Der Juwelier, mit der Familie bekannt, schwört Verschwiegenheit. In der darauffolgenden Woche verkündet Madame de auf einem Ball ? völlig aufgelöst ? den Verlust ihres Schmucks. Der Juwelier sieht sich nach seiner Zeitungslektüre in Bedrängnis, sucht Monsieur de auf und erzählt ? um Diskretion bittend ? die Geschichte. Erneut erwirbt Monsieur de die Ohrringe ? und es wird nicht das letzte Mal sein. Den von zahlreichen Lügen begleiteten Weg der Brillantherzen erzählt Louise de Vilmorin in der bezaubernden Geschichte Madame de und entführt uns hinter die Kulissen des französischen Adels, wo Verliebtheiten und gesellschaftliche Verpflichtungen zu erstaunlichem Handeln verleiten. »Liebesgeschichte ist eine subtile Giftmischung ? Louise de Vilmorin verfügte über genügend Feingefühl, Witz und Grausamkeit, um eine Liebesgeschichte zum süffigen Cocktail aus Märchen, Gefühlsanalyse und Gesellschaftssatire zu brauen. Alles in diesem erfrischend provokanten Buch ist Verstellung und Hintergedanke. Die spitzen Worte der Frauen wetteifern mit deren spitzen Ellbogen gegeneinander. Patricia Klobusiczkys Neuübersetzung verleiht dem Text beinah sanften Ton, diskrete Frechheit und subversive Härte.« Joseph Hanimann, Frankfurter Allgemeine Zeitung 9783908777748
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#39422

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Autor: Trevor, William und Hanns [Hrsg.] Zischler
Titel: Geborgtes Glück : die schönsten Erzählungen : William Trevor. Ausgew. und mit einem Nachw. von Hanns Zischler : Aus dem Engl. von Thomas Gunkel und Hans-Christian Oeser : 1. Auflage :
Verlag: Hamburg : Hoffmann und Campe 2008.
Beschreibung: 128 S. ; 20 cm Kl.-8 Octav : Pp. : Hardcover :
>>> gebraucht : wie neu <<< 9783455401011
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Autor: Thurber, James und Philip [Ill.] Waechter
Titel: Ein Mond für Leonore oder die Kunst das kleine Glück zu finden : James Thurber. Mit Zeichn. von Philip Waechter. Aus dem Amerikan. von Giovanni und Ditte Bandini erste Auflage :
Verlag: München : Sanssouci Verlag : 2007.
Beschreibung: 37 S. : Ill. ; 19 cm : 8 Octav : Pp. : Hardcover :
Many moons >>> gebraucht : wie neu <<< 9783836300179
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Autor: Heidenreich, Elke
Titel: Die Liebe : Rororo 24782 : Orig.-Ausgabe :
Verlag: Reinbek bei Hamburg : Rowohlt-Taschenbuch-Verlag : 2008.
Beschreibung: 61 S. : zahlr. Ill. ; 20 cm : 8 Octav : Hardcover :
>>> gebraucht : wie neu <<< 9783499247828
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#39441

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Autor: Pamuk, Orhan
Titel: Schnee : Roman : Aus dem Türk. von Christoph K. Neumann Lizenzausgabe :
Verlag: München ; Wien : Hanser Verlag : 2005.
Beschreibung: 513 S. ; 22 cm : 8 Octav : Pp. : Hardcover mit originalem Schutzumschlag :
Kar >>> gebraucht : wie neu <<< 9783446205741
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Autor: Twain, Mark und Henri [Ill.] Rousseau
Titel: Die Tagebücher von Adam und Eva : Mark Twain. Mit Bildern von Henri Rousseau : erste Auflage :
Verlag: Freiburg : Herder Verlag : 2007.
Beschreibung: 95 S. : Ill. ; 17 cm : Kl.-8 Octav : Gewebe/Hardcover :
>>> gebraucht : wie neu <<< 9783451296888
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Autor: Ingold, Felix Philipp [Hrsg.]
Titel: "Als Gruß zu lesen" : russische Lyrik von 2000 bis 1800 : Felix Philipp Ingold : NEUBUCH :
Verlag: Zürich : Dörlemann Verlag : 2011.
Beschreibung: 532 S. ; 22 cm : 8 Octav : Gewebe : Hardcover :
Felix Philipp Ingold »Als Gruß zu lesen« Russische Lyrik von 2000 bis 1800 Ausgewählt, herausgegeben und übersetzt von Felix Philipp Ingold 536 Seiten. Leinen mit Leseband ? [D] 33.00 / ? [A] 34.00 / SFr. 45.50 (UVP) ISBN 9783908777656 Felix Philipp Ingold »Als Gruß zu lesen« Russische Lyrik von 2000 bis 1800 Zwei Jahrhunderte russischer Lyrik Für diese ungewöhnliche Auswahl, die von der Gegenwart in die Zeiten Puschkins zurückreicht, wurden die meisten Kriterien, die eine anthologische Sammlung bestimmen, außer Acht gelassen. Dennoch ? und deshalb ? ist sie repräsentativ für die russische Lyrik der vergangenen zweihundert Jahre sowohl in Bezug auf ihren Formbestand, die thematische Horizontbreite und die intertextuelle Vernetzung als auch ihre historische Evolution. Besonders bestechend ist die Vielzahl der unbekannteren Lyrikerinnen, die allesamt erstmals ins Deutsche übertragen wurden. Abgerundet wird der Band durch kurze biographische Essays zu jedem Autor sowie einem weiterführenden Kommentar zu den einzelnen Gedichten. 9783908777656
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